CDU fordert erneute Beteiligung Sankt Augustins zum Umbau der Kreuzung B56

CDU fordert erneute Beteiligung Sankt Augustins zum Umbau der Kreuzung B56
06.10.2022
Pressemitteilung

Die Diskussionen über die Umgestaltung der Kreuzung an der B56 in Höhe der Bundesgrenzschutzstraße wurden vor einigen Jahren sehr ausführlich geführt. Verkehrsplaner prognostizieren, dass die Leistungsfähigkeit dieses Knotenpunktes an der Stadtgrenze Sankt Augustins mit Bonn in wenigen Jahren erreicht sein wird. Der Rat der Stadt Bonn hatte seinerzeit für eine Kreisellösung votiert. Dann passierte erstmal nichts.

Die Bonner Stadtverwaltung hat nun den Bonner Gremien eine neue Planung vorgelegt, die eine Ampellösung vorschlägt und missachtet damit geltende Beschlüsse des Bonner Rates. In die inneren Angelegenheiten des Rates der Stadt Bonn mischt sich die CDU Fraktion Sankt Augustin allerdings selbstverständlich nicht ein.

Es ist schon aber schon bemerkenswert, dass Sankt Augustin in der Planung dieser Kreuzung erneut nicht beteiligt wurde. Nach Auskunft der Stadtverwaltung Sankt Augustin wurde diese von den neuen Plänen erneut überrascht.

Schon in 2018 wurde in Sankt Augustin kritisiert, dass die Auswirkungen der Umplanungen auf die Verkehrsströme in Sankt Augustin nicht untersucht wurden. Damit kann nicht durch Analyse prognostiziert werden, wie sich die Verkehrsströme auf der B56 in Richtung Sankt Augustin auswirken, wenn dann dort die Fahrbahn von vier auf zwei Spuren verjüngt wird. Der Technische Beigeordnete hat dies in der Sitzung des Umwelt-, Planungs- und Verkehrsausschuss am 30.01.2018 gegenüber den in der Sitzung anwesenden Vertretern von Straßen.NRW deutlich gemacht.

„So geht keine integrale Verkehrsplanung und mit nachbarschaftlich guter Zusammenarbeit hat das nichts zu tun“, so René Puffe, stv. Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion und planungs- und mobilitätspolitischer Sprecher.

Der Ausschuss in Sankt Augustin hat seinerzeit nach ausführlicher Diskussion einstimmig beschlossen, dass sich die Verwaltung schriftlich an die Stadt Bonn als Auftraggeberin der Planung wenden solle mit dem mit dem Inhalt, man könne sich eine Kreisverkehrsanlage vorstellen, wenn gewisse Voraussetzungen (Betrachtungshorizont, Bebauungsplan Pützchensweg, Fußgänger- und Radfahrverkehr) erfüllt sind und bat deshalb um Nachbesserung.

„Die CDU-Fraktion beantragt nun beim Vorsitzenden des Mobilitätsausschuss einen Tagesordnungspunkt für die nächste Sitzung zu diesem Thema und wird darum bitten, Vertreter der Stadt Bonn oder von Straßen.NRW in diese Sitzung einzuladen, damit sich die Sankt Augustiner Politik ein Bild der neuen Planungen machen kann“, so Sascha Lienesch MdL, der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Sankt Augustin.