Katastrophenschutzleuchttürme als Vorbereitung für den Ernstfall

Katastrophenschutzleuchttürme als Vorbereitung für den Ernstfall
21.09.2022
Fraktion

CDU lobt Einsatz von Bürgermeister, Verwaltung und Freiwilliger Feuerwehr

Nicht zuletzt die Flutkatastrophe im vergangenen Jahr hat gezeigt, wie wichtig die Vorbereitung auf Katastrophen und Großeinsatzlagen ist. Dies können vielfältige Szenarien sein, von größeren Bränden, Störungen der Verkehrsinfrastruktur oder Hochwasser bis hin zu einem Ausfall der Strom- oder Gasversorgung.

"Die Stadt Sankt Augustin hat sich mit der Einrichtung von Katastrophenschutzleuchttürmen (KAT-Leuchttürme) nun hervorragend für solche Einsatzlagen aufgestellt.", so Dr. Nico Schmied, Mitglied im Feuer- und Bevölkerungsschutz-Ausschuss der Stadt.
 
Die KAT-Leuchttürme bilden eine Anlaufstelle für die Bevölkerung, an der sie Notrufe absetzen, Erste-Hilfe in Anspruch nehmen, Informationen über die aktuelle Lage erhalten oder sich bei einem Ausfall der Heizungen kurzfristig aufwärmen können. Damit besteht ein notwendiges Grundangebot an Versorgung und Information. Die KAT-Leuchttürme werden im Ernstfall in den sechs Gerätehäusern der Freiwilligen Feuerwehr eingerichtet, zusätzlich gibt es ein mobiles System. 
 
Sascha Lienesch MdL, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion: „Auch wenn wir heute die Krisen und Katastrophen von morgen noch nicht bis ins Detail vorhersehen können, müssen wir auf verschiedene Szenarien vorbereitet sein, um die Menschen in unserer Stadt bestmöglich zu schützen. Mit den KAT-Leuchttürmen haben Stadtverwaltung und Freiwillige Feuerwehr nun wichtige Anlaufpunkte geschaffen. Im Ernstfall kann den Bürgerinnen und Bürgern zielgerichtet geholfen und eine Grundversorgung sichergestellt werden. Im Namen der CDU-Fraktion danke ich Bürgermeister Max Leitterstorf mit seinem Team in der Verwaltung und der Freiwilligen Feuerwehr für den großartigen Einsatz.“ 
 
Neben der Vorbereitung seitens der Behörden ist für eine erfolgreiche Bewältigung einer Katastrophe oder Großeinsatzlage die Mitwirkung der Bevölkerung essenziell. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat dafür unter www.bbk.bund.de zahlreiche Informationen und Hinweise bereitgestellt.