Schnelles Internet aus dem GigaCube und Laptopwagen für unsere Schulen

Schnelles Internet aus dem GigaCube und Laptopwagen für unsere Schulen
29.03.2021
Fraktion

CDU setzt Akzente für die Digitalisierung im Nachtragshaushalt

Wie dem letzten Newsticker zur Digitalisierung unserer Schulen von der Verwaltung ausgeführt, konnten an allen Grundschulen in Sankt Augustin bereits höhere Leistungskapazitäten von 600 Mbit/s für die Internetanbindung beauftragt werden – mit Ausnahme von zwei Grundschulen. Die OGGS Am Pleiser Wald in Niederpleis und die KGS St. Martin in Mülldorf müssten demnach mit einer zu niedrigen Internetgeschwindigkeit auskommen. Zum  Beispiel sind die gemeinsame Nutzung des Internets in Klassenstärke oder Videozuschaltungen bei Distanzunterricht kaum denkbar.  
Bei den beiden Grundschulen bietet sich daher der Einsatz von insgesamt vier GigaCubes an, was die CDU-Fraktion im Rahmen der Beratungen des Nachtragshaushaltes beantragt hat. Mit ihnen könnten jeweils zwei Schülerinnen und Schüler in je vier Klassen mit Tabletts schnelleres Internet empfangen. Dafür benötigen die OGGS Am Pleiser Wald und die KGS Mülldorf je zwei Gigacubes. Über einen GigaCube (z.B. 500 Mbit/s und einem Datenvolumen von 150 GB) können bis zu 32 Schülerinnen und Schüler mit ihren Endgeräten auf das Netz zugreifen.

Im Bereich der weiterführenden Schulen sollen schrittweise GigaCubes und Notebooks in Kombination zum Einsatz kommen. Zum nächsten Schuljahr sollen für die Abschlussklassen insgesamt fünf GigaCubes und Notebookladewagen mit jeweils 30 Notebooks beschafft und eingerichtet werden. Neuaustattungen an festen Computern in Computerräumen in weiterführenden Schulen sollten nur für Informatikunterricht als Informatikfachräume vorgenommen werden. Es sollte darüber hinaus geprüft werden, ob nicht ganz allgemein für einige weiterführende Schulen oder bestimmte Klassenräume das schnell realisierbare GigaCube-Konzept wirtschaftlicher ist als eine strukturierte Gebäudeverkabelung mit langen Herstellungszeiten.

Ziel der CDU-Fraktion ist nicht nur in der Pandemie schnell Distanzunterricht zu ermöglichen bzw. die Gegebenheiten zu verbessern, sondern auch prinzipiell den Schülerinnen und Schülern vor Berufs- oder Studienstart die Grundfertigkeiten des Arbeitens mit digitalen Medien berufsvorbereitend zu vermitteln. Im Beruf arbeiten die Schülerinnen und Schüler später nicht mit Tablets, sondern vorwiegend mit Notebooks und einer Microsoft Software. Deshalb sollen pro Klasse ein Notebookladewagen mit 30 Notebooks und Microsoft Office Software-Paket zur Verfügung stehen. Auch für dieses Projekt hat die CDU-Fraktion entsprechende Haushaltsmittel beantragt.

Beiden Anträgen sind die anderen Fraktionen im Finanzausschuss einstimmig gefolgt, sodass für beides entsprechende Mittel im Nachtragshaushalt vorgesehen werden.

„Gute und moderne Bildung – das wollen wir den Schülerinnen und Schülern in unserer Stadt bieten. Wir verstehen es als unsere Aufgabe, die Schulen so auszustatten, dass wir an allen Grundschulen unabhängig vom Standort modernen und digitalen Unterricht ermöglichen können. Dazu sind auch kurzfristig entsprechende Anschaffungen und finanzielle Mittel notwendig, um nicht auf der Strecke zu bleiben.
Gleichzeitig wollen wir, dass die weiterführenden Schulen optimal auf das Berufsleben vorbereiten können. Dazu braucht es nicht nur Tablets, sondern auch Möglichkeiten, Arbeitsmittel aus der Berufswelt wie Notebooks und entsprechende Software zu nutzen“, freut sich Frank Uhland, schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion über die Akzente der Digitalisierung im Nachtragshaushalt.