Das Ratsbündnis aus CDU, FDP und Aufbruch! hat sich gleich zu Beginn der Wahlperiode mit einem entsprechenden Antrag dafür eingesetzt, die Mendener Ortsmitte spürbar aufzuwerten und den Marktplatz zukunftsfähig zu gestalten. Der Platz ist als Parkmöglichkeit für die Kunden der Geschäfte in der Burgstraße von zentraler Bedeutung. Zudem ist er Ausrichtungsort für viele Veranstaltungen im Ort, wie den „Tanz in den Mai“. Damit dies so bleibt, sollen die Kfz-Stellplätze erhalten sowie die notwendigen infrastrukturellen Voraussetzungen wie Bodenhülsen und Stromanschlüsse dauerhaft gesichert werden. Gleichzeitig besteht dringender Sanierungsbedarf an den Fahrbahnen und die Bushaltestellen sollen auf die Marktstraße verlegt werden – natürlich dann barrierefrei gestaltet.
Das Ratsbündnis hat daher vorgeschlagen, die Planungen zu beschleunigen und den Marktplatz aus dem großen Bebauungsplanverfahren zur gesamten Ortsmitte herauszulösen. Auf dieser Grundlage soll ein externes Verkehrsplanungsbüro eine Entwurfsplanung bis Leistungsphase 3 erarbeiten. Am 24. Februar 2026 hat der UPV einstimmig die barrierefreie Neugestaltung des Marktplatzes beschlossen.
Wilfried Quadt, zuständiger CDU-Wahlkreisinhaber und Mitglied des Umwelt-, Planungs- und Verkehrsausschuss (UPV), erklärt dazu: „Der Marktplatz ist ein identitätsstiftender Ort für Menden. Wir wollen ihn funktional, barrierefrei und zukunftsfähig gestalten – ohne, dass er seinen Charakter als lebendigen Treffpunkt verliert. Uns war von Beginn an wichtig, dass die örtlichen Vereine mit der Planung einverstanden sind und das ist bei der jetzigen Vorzugsvariante C2.0 der Fall.“
Auch die FDP unterstützt die beschleunigte Umsetzung. Jörg Pütz (FDP) betont: „Wir dürfen keine Zeit verlieren. Mit der Herauslösung aus dem Gesamtverfahren schaffen wir Tempo und ermöglichen eine Planung, die sich konsequent an den Bedürfnissen der Menschen orientiert.“
Die Entwurfsplanung soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen und anschließend der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Der Umbau ist für das Jahr 2027 vorgesehen.
Wolfgang Köhler (Aufbruch!) unterstreicht: „Der einstimmige Beschluss zeigt, wie wichtig der Marktplatz für den gesamten Stadtteil ist. Wir schaffen einen Ort, der für alle Generationen gut nutzbar ist und Menden nachhaltig stärkt.“

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