Ratsbündnis begrüßt Sanierungen erster Schritt aus strategischem Antrag

22.04.2026
Pressemitteilung

Das Ratsbündnis aus CDU, FDP und Aufbruch! begrüßt, dass die Verwaltung nun die ersten Maßnahmen aus seinem strategischen Antrag „Fahrradwege und Straßen sanieren – Verkehrssicherheit erhöhen“ (Ds.-Nr. 25/0367) umsetzt, der bereits Ende letzten Jahres eingebracht und beschlossen wurde. Im Ausschuss für Bevölkerungsschutz und Infrastruktur wurde am 21. April 2026 über die Einleitung des Vergabeverfahrens entscheiden. Für das Jahr 2026 stehen dafür 397.000 Euro im Haushalt bereit.

Die Maßnahmen umfassen das Abfräsen und Erneuern der Deckschicht sowie den Austausch von Straßeneinläufen, Schachtdeckeln und – wo erforderlich – Bordsteinen. Grundlage für die Auswahl der Straßen sind Kernbohrungen, die die bauliche Eignung bestätigen.

Für dieses Verfahren sind in 2026 folgende Straßen vorgesehen: Am Pleisbach (Niederpleis), Goldregenweg (Ort), Freiheitsstraße (Buisdorf) und die Martin-Luther-Straße (Meindorf).

Ab 2027 stehen mehrere grundhafte Straßenerneuerungen an, die weit über einfache Deckensanierungen hinausgehen. So sollen in der Richthofenstraße (Hangelar), der Kapellenstraße (Hangelar), der Kirchstraße (Menden), der Siegburger Straße (Menden) sowie in der Straße Zum Siegblick (Buisdorf) im kommenden Jahr zum Teil Kanal- und Fahrbahnsanierungen angegangen werden.

Damit setzt die Verwaltung den strategischen Ansatz des Ratsbündnisses fort, die Straßeninfrastruktur systematisch zu verbessern und frühzeitig zu erhalten. Da wo es erforderlich ist, saniert die Stadt die Straßen vollumfänglich.

Dirk Hinsen (CDU), Sprecher im Ausschuss für Bevölkerungsschutz und Infrastruktur, betont: „Wir freuen uns, dass die Verwaltung unseren strategischen Antrag aus der konstituierenden Ratssitzung aufgegriffen hat und erste Maßnahmen vorbereitet. Mit diesen gezielten Deckensanierungen in 2026 – wie Sie unser Bürgermeister Dr. Max Leitterstorf schon in der vergangenen Amtszeit durchgeführt hat – erhalten wir die Bausubstanz, bevor teure Vollsanierungen notwendig werden.“

„Die Verhandlungsvergabe ermöglicht eine effiziente Umsetzung und sorgt dafür, dass mehrere leistungsfähige Anbieter einbezogen werden. Das ist ein gutes und transparentes Verfahren,“ führt Jörg Pütz (FDP) weiter aus.

Die benötigten Mittel für die Straßen, die im Verfahren „Fräsen statt Stopfen“ saniert werden, stehen im beschlossenen, städtischen Haushalt in 2026 bereit. Fördermittel gibt es für diese Maßnahme nicht.

Wolfgang Köhler (Aufbruch!) ergänzt: „Für die Menschen in unserer Stadt ist eine verlässliche Infrastruktur entscheidend. An die Bürgerinnen und Bürger sendet dies ebenfalls ein wichtiges Signal: Wir stehen für die Verbesserung unserer Infrastruktur und damit ihrer Sicherheit im Straßenverkehr.“

Das Ratsbündnis unterstützt das Vorgehen und setzt sich dafür ein, dass die Sanierungen zügig umgesetzt werden.