Stärkung Wirtschaftsstandort: Gewerbegebiet Menden-Süd wird erweitert

26.05.2026
Pressemitteilung

Das Ratsbündnis aus CDU, FDP und Aufbruch! begrüßt die geplante Osterweiterung des Gewerbegebiets Menden-Süd als wichtigen Schritt zur weiteren wirtschaftlichen Entwicklung Sankt Augustins. Mit dem Aufstellungsbeschluss in der gestrigen Sitzung des Rates der Stadt Sankt Augustin für den Bebauungsplan Nr. 408/2 sollen zusätzliche Gewerbeflächen geschaffen werden, um insbesondere mittelständischen Unternehmen und dem Handwerk neue Perspektiven zu eröffnen.

„Sankt Augustin braucht attraktive Flächen für Unternehmen, Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum. Mit der Erweiterung des Gewerbegebiets Menden-Süd schaffen wir gezielt Raum für mittelständisches Gewerbe und Handwerksbetriebe“, erklärt der stv. Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion und planungspolitische Sprecher René Puffe.

Die erste Entwicklungsstufe des Gewerbegebiets befindet sich bereits in der Umsetzung. Nun sollen auch die östlich angrenzenden Flächen planungsrechtlich vorbereitet werden. Hintergrund ist die hohe Nachfrage nach zusammenhängenden Gewerbeflächen in Sankt Augustin, die derzeit nur noch sehr begrenzt verfügbar sind.

Das rund 3,3 Hektar große Erweiterungsgebiet soll insbesondere produzierendem und verarbeitendem Gewerbe sowie Handwerksbetrieben zugutekommen. Ergänzend sind in den wohnungsnahen Bereichen auch Büronutzungen vorgesehen. Die verkehrliche Erschließung erfolgt über das bereits entstehende Straßennetz des bestehenden Gewerbegebiets.

Für CDU, FDP und Aufbruch! ist klar: Eine starke lokale Wirtschaft ist die Grundlage für sichere Arbeitsplätze, solide Finanzen und eine positive Entwicklung der Stadt.

„Wir wollen Sankt Augustin als modernen Wirtschaftsstandort weiter stärken. Gerade mittelständische Unternehmen und das Handwerk benötigen verlässliche Entwicklungsmöglichkeiten. Mit der Osterweiterung setzen wir ein klares Signal für Wachstum, Innovation und Beschäftigung vor Ort“, so der Vorsitzende der FDP-Gruppe im Rat, Jörg Pütz.

Das notwendige Bebauungsplanverfahren wird nun im Vollverfahren durchgeführt. Dabei werden selbstverständlich auch Umweltbelange umfassend geprüft und berücksichtigt. Ziel des Ratsbündnisses ist eine ausgewogene Entwicklung, die wirtschaftliche Chancen und ökologische Verantwortung miteinander verbindet.

Zusätzlich hebt das Bündnis hervor, dass die Erweiterung auch langfristig zur Sicherung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit der Stadt beiträgt: „Wer Arbeitsplätze vor Ort schaffen und erhalten will, muss Unternehmen auch die notwendigen Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Genau dafür schaffen wir jetzt die Voraussetzungen“, so der Vorsitzende des Aufbruch! im Rat, Wolfgang Köhler.

Aus Sicht des Ratsbündnisses ist es bedauerlich, dass die Grünen nach Zustimmung im entsprechenden Fachausschuss in der Ratssitzung nur mit Enthaltung votiert haben. Es wäre gut, wenn sie im Laufe des Verfahrens auch zu einer Zustimmung für das wichtige Projekt kommen könnten.