Quartiersmanagement in der Ankerstraße

Quartiersmanagement in der Ankerstraße
17.12.2020
Fraktion

CDU stellt Anfrage zu den Bemühungen der Stadt

In der Fernsehsendung "Hartz Rot Gold" (Sendungen vom 24.11. und 01.12.20) war auch die Ankerstraße in Sankt Augustin Schauplatz des Geschehens. Dabei wurde einmal mehr in Gänze als sozialer Brennpunkt dargestellt, was so nicht den Tatsachen entspricht, da nicht auf die Häuser 17 und 19 verwiesen, sondern auf die ganze Ankerstraße Bezug genommen wurde. Der General Anzeiger Bonn bezieht sich in seinem Artikel vom 12.12.2020 auf Gespräche mit der Verwaltung zu diesem Thema.

Die CDU-Fraktion hat zu den Bemühungen und den Einflussmöglichkeiten der Stadt in diesem Wohnquartier eine Anfrage gestellt. Im Haus 19 hat die Stadt eine Wohnung angemietet, die bis zum 31.12.2019 vom "Verein zur Förderung der städtischen Jugendeinrichtungen" betrieben wurde. Dazu möchte die CDU wissen, für welche Tätigkeiten die Wohnung derzeit genutzt wird, ob dort eine Sozialberatung für Anwohner stattfindet und wie hoch derzeit die Besucherzahlen sind. Weiterhin greift die CDU auf, ob gemeinsam mit der evangelischen Kirche eine Quartiersmanagerin/ein Quartiersmanager eingeführt werden kann. Außerdem stellt sich die Frage, ob für Wohnungen ein Belegungsrecht seitens der Stadt besteht und ob es in diesem Bereich durch die Anwohner zu Beschwerden kommt.

„Die sozialen Herausforderungen in Teilen der Ankerstraße müssen seitens der Stadt angegangen werden, um die Situation für alle dort lebenden Menschen zu verbessern. Allerdings ist das Wohngebiet in der Ankerstraße von ganz unterschiedlicher Bebauung geprägt. Die Ankerstraße darf nicht stigmatisiert werden und eine pauschale Darstellung als Brennpunkt ist sachlich falsch“, so Andreas Gosemann, direkt gewähltes Ratsmitglied u. a. für den Bereich der Ankerstraße.