Das Ratsbündnis aus CDU, FDP und Aufbruch! bringt zur kommenden Sitzung des Umwelt-, Planungs- und Verkehrsausschusses am 23. Juni 2026 einen Prüfauftrag ein, der die Machbarkeit eines Kreisverkehrs im Kreuzungsbereich Meindorfer Straße/Von-Galen-Straße/In den Hasenkaulen untersuchen soll. Ziel ist es, einen seit Jahren bestehenden verkehrlichen Engpunkt nachhaltig zu entschärfen und gleichzeitig die Erreichbarkeit des Gewerbegebiets Menden-Süd weiter zu verbessern.
Der Antrag sieht vor, dass die Verwaltung insbesondere den Flächenbedarf, die räumliche Umsetzbarkeit, eine Kostenabschätzung, den Zeithorizont sowie die verkehrliche Wirkung eines Kreisverkehrs prüft. Dabei soll auch berücksichtigt werden, ob im Zuge der beschlossenen östlichen Erweiterung des Gewerbegebiets Menden-Süd eine zusätzliche Erschließungsstraße direkt vom Kreisverkehr aus realisiert werden kann.
„Die aktuelle Situation führt regelmäßig zu Rückstaus, langen Wartezeiten und gefährlichen Situationen – besonders für Verkehrsteilnehmer, die aus der Von-Galen-Straße oder In den Hasenkaulen auf die viel befahrene Meindorfer Straße einbiegen möchten“, erklärt Ratsfrau Jessica Stoltze (CDU). „Ein Kreisverkehr kann hier den Verkehrsfluss deutlich verbessern und die Sicherheit für alle erhöhen.“
Auch der Bereich der kurz hinter der Kreuzung liegenden Bushaltestellen ist aus Sicht des Bündnisses dringend verbesserungsbedürftig. „Wer dort den Bus nutzt, muss heute aufgrund des kurvigen Straßenverlaufs eine unübersichtliche und ungesicherte Stelle überqueren. Das ist weder zeitgemäß noch akzeptabel. Ein Kreisverkehr bietet die Chance, an dieser Stelle eine sichere Querungsmöglichkeit zu schaffen“, betont Wolfgang Köhler (Aufbruch!).
Mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt sieht das Ratsbündnis zudem einen wichtigen strategischen Vorteil. „Die Erweiterung des Gewerbegebiets Menden-Süd eröffnet neue Perspektiven – aber nur, wenn die Erschließung mitwächst. Eine zusätzliche Zufahrt vom Kreisverkehr aus würde die Verkehrsströme entzerren und die Kreuzung Meindorfer Straße/Am Bahnhof spürbar entlasten “, so Jörg Pütz (FDP).
Das Ratsbündnis ist überzeugt: Eine umfassende Prüfung ist der notwendige erste Schritt, um eine zukunftsfähige Lösung für diesen zentralen Verkehrsknotenpunkt zu entwickeln.

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